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PMP-Mitglieder erfolgreich bei DFG-Anträgen zu „Funktionalen Papieren“: DFG fördert Paketantrag (PAK 962) sowie Einzelanträge mit ca. 3 Millionen Euro über drei Jahre.

Prof. Dr. Markus Biesalski
Prof. Dr. Markus Biesalski

Die DFG fördert das Forschungspaket „Geometrische und Chemische Struktur funktionaler Papiere“, in dem 7 Teilprojekte gemeinsam Grundlagenforschung zu Funktionalen Papieren in den nächsten 3 Jahren ausführen. Darüber hinaus fördert die DFG für den gleichen Zeitraum weitere 5 Einzelprojekte, die sich dem gleichen Themenbereich zuwenden. Die 11 Forscher an der TU Darmstadt, unterstützt durch 2 Kollegen aus Freiburg und aus Grenoble haben sich jetzt zu einem Verbund zusammengeschlossen, um langfristig Papierforschung vom Materialverständnis zur Produktinnovation voranzutreiben.

In den Teilprojekten des Verbunds, in dem 14 Doktoranden und 2 Postdoktoranden arbeiten werden wird als übergeordnetes Ziel skalenübergreifen-des Wissen generiert, um das bisher weitgehend ungenutzte Potential von Papier als Funktionsmaterial weitreichend zu erforschen. Dabei werden die Teilprojekte sich folgenden Kernfragen zuwenden:

• Wie lässt sich eine Hochorientierung der Fasern im Papier einstellen und lässt sich eine Orientierung der Fasern im Weiteren auch durch externe Stimuli schalten?

• Wie wirken sich Faserorientierung und Funktionalisierung auf mechanische Eigenschaften von Papier aus und wie verhalten sich funktionalisierte Papiervliese in Gegenwart von Flüssigkeiten?

• Lassen sich Polymere als funktionale Module so in die Porenstruktur einbringen, dass sie Pa-pieren elastisch-verformbare Eigenschaften verleihen, chemisch stabile Papiervliese zugänglich sind oder nach Umwandlung auch thermisch stabilisierte, Papier abgeleitete Materialien resultieren?

• Lässt sich die Funktionalisierung von Papierfasern mit Polymeren skalenübergreifend mittels Modellsystemen besser verstehen?

• Welche Designprinzipien müssen bei der Polymermodifikation von Papieren und bei einer ther-mischen Umwandlung beachtet werden, um die zuvor genannten Eigenschaften zu erhalten?

• Lassen sich bei experimentellen Arbeiten durch theoretische Modelle solche Designprinzipien begleiten und im Idealfall voraussagbar machen?

Aus PMP nehmen an dieser Initiative folgende Wissenschaftler als PI teil:

Markus Biesalski (Sprecher), Hans-Joachim Kleebe, Regine von Klitzing (Cosprecherin), Ralf Riedel, und Bai-Xiang Xu.

LOEWE Schwerpunkt „FLAME – Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren

Prof. Andreas Klein
Prof. Andreas Klein

Funktionsmaterialien für Energiespeicher

Im neuen LOEWE Schwerpunkt „FLAME – Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren“ wird erforscht, wie sich die Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Koordinator ist Professor Andreas Klein. Zwölf Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Material- und Geowissenschaften, Chemie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik werden Funktionswerkstoffe etwa für Kondensatoren mit hoher Energie- und Leistungsdichte entwickeln. Diese ermöglichen eine effizientere Wandlung und Übertragung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Elektromobilität. Das Projekt wird begleitet von Unternehmen aus der Funktionskeramik und der Elektrotechnik sowie von der Tongji-Universität in Shanghai, einer der Partneruniversitäten der TU Darmstadt.

Der auf andere Materialien und Anwendungsbereiche übertragbare Forschungsansatz basiert darauf, optimierte elektronische Strukturen einzustellen („Fermi Level Engineering“), die mit Computersimulationen vorhergesagt und experimentell verwirklicht werden. Das ermöglicht eine zielgenaue Einstellung der Eigenschaften bei verkürzten Entwicklungszeiten.

Nukleare Photonik und schaltbare Funktionsmaterialien – diese Forschungsthemen werden zwei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt ab 2019 intensiv bearbeiten. Beide Schwerpunkte werden jeweils mit 4,65 Millionen Euro gefördert; die Laufzeit beträgt vier Jahre. Dies gab Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein heute im Rahmen der Förderentscheidungen für die 11. Staffel des LOEWE-Programms (Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) bekannt.

Das Projekt „FOXON“ von Dr. Leopoldo Molina-Luna wird mit einem ERC Starting Grant über 1,8 Mio. Euro gefördert

Dr. Leopoldo Molina-Luna. Bild: Holger Menzel
Dr. Leopoldo Molina-Luna. Bild: Holger Menzel

Wir freuen uns und gratulieren Dr. Leopoldo Molina-Luna aus der Gruppe Geomaterialwissenschaft (Angewandte Mineralogie) von Prof. Kleebe zur Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC).

Drei Forschungsprojekte an der TU Darmstadt werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) als exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung mit ERC Starting Grants gefördert. Insgesamt fließen rund 5,2 Millionen Euro an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Das Projekt „FOXON“ von Dr. Leopoldo Molina-Luna beschäftigt sich mit der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM). Diese hat in den letzten zwanzig Jahren einen rasanten Fortschritt gemacht. Aberrationskorrektoren, die auf Forschungen des früheren Darmstädter Physikprofessors Harald Rose zurückgehen, drückten die räumliche Auflösung bis auf 50 Pikometer (pm). Elektronenkanonen mit hoher Helligkeit, verbesserte Energieauflösung des Elektronenenergieverlustes (EEL) und hocheffiziente energiedispersive Röntgendetektoren ermöglichen die 2D-Abbildung von Zusammensetzungen und chemischen Bindungsinformationen. „FOXON“ führt diese Entwicklungen fort.

Ziel ist die Anwendung einer operando TEM-Methode, um die Korrelation von elektrischem Verhalten, Struktur und chemischer Zusammensetzung von oxidbasierten Funktionsmaterialien simultan unter einem angelegten elektrischen Feld zu untersuchen. Pixel- und ultraschnelle Elektronen-Detektoren ermöglichen dabei die Erfassung eines Beugungsmusters für jeden Abtastpunkt und den Zugriff auf Informationen, die weit über die Möglichkeiten der Standard-STEM-Detektoren hinausgehen. Ständig steigende Rechenleistung und die Entwicklung von Werkzeugen zur effizienten Simulation von TEM-Experimenten sowie die ab-initio-Berechnung von Materialeigenschaften verbessern die Modellierung und Interpretation von TEM-Daten. Der nächste Schritt besteht darin, Reize wie elektrische Spannung und Temperatur in-situ auf ein funktionales Gerät anzuwenden und strukturelle und chemische Veränderungen mit höchstmöglicher Auflösung zu beobachten.

ERC Starting Grants

LOEWE-Zentrum: Aufforderung für Vollantrag – „Reliability Analytics“

Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner. Bild: Claus Völker
Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner. Bild: Claus Völker

Wir gratulieren unserem Mitglied Professor Matthias Oechsner zur Aufforderung einen LOEWE-Vollantrag zu stellen: „Reliability Analytics

Die Grundfrage lautet: „Wie können Digitalisierung und 3D-Druck zum Erhalt der Leistungsfähigkeit des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus beitragen?“ Die Federführung und Koordination obliegt Professor Matthias Oechsner (TU Darmstadt), mitbeteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, für Graphische Datenverarbeitung IGD, die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS (Hanau) sowie die Frankfurt University of Applied Sciences.

Die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft wird maßgeblich vom Maschinen- und Anlagenbau geprägt. Die Qualität der Produkte zeichnet sich besonders durch Zuverlässigkeit aus. „Durch die Digitalisierung sowie den 3D-Druck sieht sich diese bedeutungsvolle Branche künftig mit zentralen Herausforderungen konfrontiert, die einschneidende Veränderungen in der Entwicklung, Fertigung und Nutzung von Maschinen und Anlagen mit sich bringen werden“, so Professor Oechsner. Übergeordnetes Ziel von „Reliability Analytics“ ist die Gestaltung der Transformation des Maschinenbaus in eine zunehmend digitale Welt.

In einem interdisziplinären Verbund der Fachbereiche Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Materialwissenschaften, Mathematik, Bau- und Umweltwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften entwickeln Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt mit ihren Partnern auf Basis digitaler Prozesse und 3D-Druckverfahren innovative Methoden und Prozesse für eine effiziente und nachhaltige Produktentwicklung, eine zukunftsweisende Zuverlässigkeitsvorhersage sowie für eine Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten des Maschinen- und Anlagenbaus.

Einladung: Workshop Kritikalität & Substitution @TUDa am 24.09.2018

Der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Kritikalität & Substitution @TUDa am 24.09.2018 ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema kritischer Rohstoffe sowie an Forschung zur Substitution in der Kette vom Element über Material, Prozess, Produkt bis zum Ausbringen in die Umwelt bzw. Recycling arbeiten oder an diesem Thema Interesse haben, sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus allen Fachgebieten der TU Darmstadt.

Ziel dieser ganztägigen Veranstaltung soll die Vernetzung bestehender Aktivitäten auf dem Gebiet Kritikalität & Substitution sein. Darüber hinaus sollen gemeinsame Themen identifiziert werden als Plattform zur Ausarbeitung von Verbundanträgen, diese auch in Kooperation mit der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Hanau/Alzenau.

Anmeldungen erbeten bis zum 24. August an Crook@materials.tu-darmstadt.de

Wiederwahl bzw. Neuwahlen Sprecher und Sprecherrat

Photo: Andreas Kelm
Photo: Andreas Kelm

Wir gratulieren Prof. Ralf Riedel zur Wiederwahl als Sprecher des PMP für weitere zwei Jahre. Gleichzeitig wurde auf der Vollversammlung am 14. Februar 2018 der Sprecherrat wiedergewählt. Hinzu kommen Prof. von Klitzing und Prof. Preu. Es wurden gewählt:

- Sprecher: Prof. Riedel (FB 11)

- Stellvertretende Sprecher: Prof. Biesalski (FB 7) & Prof. Groche (FB 16)

- Mitglieder im Sprecherrat: Prof. Albert (FB 7), Prof. Gutfleisch (FB 11), Prof. Preu (FB 18), Prof. von Klitzing (FB 5) & Prof. Jens Schneider (FB 13)

  • 15.01.2018

    Neue Bucherscheinung

    Vom Material zur Produktinnovation – Eine kritische Betrachtung der Innovationskette

    Vom Material zur Produktinnovation

    Eine kritische Betrachtung der Innovationskette

    Autoren: Gramlich, S., Ionescu, E., Kirchner, E., Schäfer, K., Schork, S.

    Die vorliegende Studie identifiziert Einflussmöglichkeiten und Faktoren für die erfolgreiche Überführung vom Material in die Produktinnovation. Bis in die 1990er-Jahre berücksichtigte die Innovationspolitik ein lineares Modell, das unmittelbare Zusammenhänge zwischen Grundlagenforschung, Fertigung, Produktentwicklung und Kommerzialisierung annahm. Dagegen zeigen neue Entwicklungen, dass die Innovationskette als ein nichtlinearer, interaktiver und systemischer Prozess zu sehen ist, der intensiver Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen daran beteiligten Institutionen (Geldgeber, Forschungsinstitutionen, KMUs, etc.) bedarf. Mit detaillierten Analysen von Fallstudien werden in diesem Buch zugrundeliegende „Mechanismen“ zur Abbildung von Wertschöpfungs-/Innovationsketten dargestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in einem Modell zur integrierten Material-, Prozess- und Produktentwicklung aggregiert.

    weitere Informationen

  • 20.10.2017

    #1 cited paper published in the past 10 years in the Materials Science, Ceramics category

    Polymer-Derived Ceramics: 40 Years of Research and Innovation in Advanced Ceramics

    by Paolo Colombo, Gabriela Mera, Ralf Riedel, Gian Domenico Sorarù:

    Abstract

    Preceramic polymers were proposed over 30 years ago as precursors for the fabrication of mainly Si-based advanced ceramics, generally denoted as polymer-derived ceramics (PDCs). The polymer to ceramic transformation process enabled significant technological breakthroughs in ceramic science and technology, such as the development of ceramic fibers, coatings, or ceramics stable at ultrahigh temperatures (up to 2000°C) with respect to decomposition, crystallization, phase separation, and creep. In recent years, several important advances have been achieved such as the discovery of a variety of functional properties associated with PDCs. Moreover, novel insights into their structure at the nanoscale level have contributed to the fundamental understanding of the various useful and unique features of PDCs related to their high chemical durability or high creep resistance or semiconducting behavior. (…)

    Journal of the American Ceramic Society

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin am Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung.

Dr. Christina Birkel/ Bild: Photostudio Hirch
Dr. Christina Birkel/ Bild: Photostudio Hirch

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin am Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie der TU Darmstadt, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung, der mit 80.000 Euro dotiert ist. Birkel wird die Mittel für das Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ verwenden.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin im Fachbereich Chemie, Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung. Der Exploration Grant ist mit 80.000 Euro dotiert. Dr. Birkel wird die Mittel für das Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ verwenden.

Im Rahmen des Projekts von Dr. Christina Birkel wird der Großteil der bewilligten 80.000 Euro für die Finanzierung eines Postdoktoranden verwendet. Dieser wird ein Jahr lang an der Synthese eisenhaltiger Carbide – Kohlenstoff-basierter anorganischer Substanzen – arbeiten. Die Zielverbindungen gehören zu der Familie der so genannten MAX-Phasen, von denen bereits mehr als 70 Vertreter – jedoch bisher keine eisenhaltigen – synthetisiert wurden. Die möglichen Mitglieder dieser Materialklasse mit den chemischen Zusammensetzungen Fe2AlC und Fe2SiC versprechen sehr spannende magnetische Eigenschaften.

Im Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ sollen diese über nasschemische Syntheserouten nanoskalig (im Milliardstel-Meter-Bereich) das erste Mal hergestellt werden. Magnetische Nanopartikel finden in diversen biomedizinischen Bereichen Anwendung, wie z.B. bei der gezielten Arzneimittelabgabe und der Magnetresonanztomographie. Neben den magnetischen Eigenschaften stehen daher außerdem die Biokompatibilität und Stabilität im Fokus; in diesen Bereichen können die genannten Carbid-Nanopartikel von großem Vorteil sein. Dadurch berührt das Projekt wichtige Bereiche aus der Chemie, den Lebens- und Materialwissenschaften.

Mit dem Exploration Grant ermöglicht es die Boehringer Ingelheim Stiftung herausragenden Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforschern aus Biologie, Chemie und Medizin, neue Ideen zu bearbeiten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden.

Birkel-ExplorationGrant2017

Professorin Yu erhält den Alexander von Humboldt-Fellowship for Experienced Researcher

We congratulate Prof. Dr. Zhaoju Yu from Xiamen University, China. She received the Alexander von Humboldt-Fellowship for Experienced Researcher. Prof. Yu will stay in the Dispersive Solid Group of the Materials Science Department from July 1, 2017- June 30, 2018. Her research interest is devoted to single-source-precursor route towards carbon nanophase containing SiCN ceramic nanocomposites with multifunctional electromagnetic properties.

Das Terahertz-Spektrum voll ausschöpfen – 1,5 Millionen Euro des Europäischen Forschungsrats fließen an die TU Darmstadt

Wir freuen uns über die Förderung unseres Mitgliedes Juniorprofessor Sascha Preu:

Der Europäische Forschungsrat (ERC) bewertet das Projekt von Sascha Preu, Juniorprofessor für Terahertz-Systemtechnik an der TU Darmstadt, als exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung. Der Lohn: Der 36-jährige Wissenschaftler erhält einen „ERC Starting Grant“, eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre.

https://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/einzelansicht_175872.de.jsp

Coole Forschung 2,5 Millionen Euro EU-Förderung für Materialwissenschaftler der TU Darmstadt

Wir freuen uns über die Förderung unseres Mitgliedes Professor Oliver Gutfleisch:

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Professor Oliver Gutfleisch mit einem „ERC Advanced Grant“ aus und fördert ihn über einen Zeitraum von fünf Jahren mit 2,5 Millionen Euro. Damit wird die herausragende Forschung an der TU Darmstadt zur Substitution kritischer Roh- und Werkstoffe für Energietechnologien gewürdigt.

https://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/einzelansicht_176384.de.jsp

Ringvorlesung BAUEN MIT PAPIER – VOM MATERIAL BIS ZUR GESTALTUNG VON PAPIER-BAUWERKEN erfolgreich im Sommersemester 2017 angelaufen

Flyer BAMP!
Flyer BAMP!

Das Loewe-Projekt BAMP! – Bauen mit Papier ist seit dem 1. Januar 2017 ein vom Land Hessen geförderter Forschungsschwerpunkt an der TU Darmstadt. Er beschäftigt sich in einem interdisziplinären Ansatz mit der Entwicklung von Grundlagen zum Einsatz von Papier als Baumaterial.

Papier ist kostengünstig herstellbar, besteht überwiegend aus nachwachsendem Rohstoff, bietet bezogen auf das Eigengewicht sehr gute Festigkeitseigenschaften und ist verhältnismäßig einfach chemisch zu funktionalisieren. Für Anwendungen wie Fassadenelemente mit hoher Wärmedämmwirkung oder als Schalenstrukturelemente fehlen heutigen Produkten jedoch die dreidimensionale Verformbarkeit, die Witterungs- und Langzeitbeständigkeit und andere Eigenschaften.

Ziel von BAMP! ist es, die noch vorhandenen Defizite bezüglich der Grundlagen zu eliminieren, Synergien aus den beteiligten Disziplinen zu nutzen und eine systematische Entwicklungsmethodik entlang der Materialverarbeitungskette zu erarbeiten. Dafür sind neue Gestaltungsansätze erforderlich, bekannte Materialeigenschaften sind auf die neuen Erfordernisse hin anzupassen. Auch die Fertigungstechnik muss weiter entwickelt werden.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung nehmen wir Sie mit in aktuelle Forschungsansätze und bieten eine einzigartige Möglichkeit, einen Produktentstehungsprozess näher kennen zulernen und mitzugestalten.

Workshop AF@TU DA

Flyer Additive Fertigung
Flyer Additive Fertigung

Der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Additive Fertigung“ AF@TU DA ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema Additive Fertigung arbeiten oder interessiert sind,

sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus den Bereichen Material- und Geowissenschaften, Bauingenieurwissenschaften, Architektur, Chemie, Elektrotechnik, Mathematik und Maschinenbau.

Ziel dieser Veranstaltung soll die Vernetzung bestehender Aktivitäten auf dem Gebiet der Additiven Fertigung sein. Darüber hinaus sollen gemeinsame Themen identifiziert werden als Plattform zur Ausarbeitung eines Verbundantrages.

Termin:

28.02 und 02.03.2017, jeweils von 9-13:00 Uhr

Ort: L2|01 Raum 77, Alarich-Weiss-Straße 2, 64287 Darmstadt

Bei Anmeldung erbitten wir um Vorbereitung einer 1minütigen Präsentation zur Vorstellung Ihres Arbeitsgebietes mittels ppt/Poster/Demonstrator.

der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Additive Fertigung“ AF@TU DA ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema Additive Fertigung arbeiten oder interessiert sind,

sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus den Bereichen Material- und Geowissenschaften, Bauingenieurwissenschaften, Architektur, Chemie, Elektrotechnik, Mathematik und Maschinenbau.

ISAF/ECAPD/PFM Konferenz 21.-25. August 2016 in Darmstadt

Mit Unterstützung des Profilbereiches PMP fand vom 21.-25. August 2016 die ISAF/ECAPD/PFM Conference an der TU Darmstadt statt. Ca. 450 WissenschaftlerInnen tauschten sich über fünf Tage zu den Themen Fundamentals of Ferroelectrics and Related Materials, Processing of Ferroelectric Crystals, Ceramics, Thick and Thin Films, Characterization & Properties of Ferroelectrics und Applications of Ferroelectrics, Piezoelectrics and Related Materials aus. Schirmherren waren Prof. Rödel von der TU Darmstadt und Prof. Webber von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

PMP-Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen

Am 29. Juni 2016 organisierte der Profilbereich PMP einen Nachwuchsworkshop zum Thema Verbundforschung. In Kooperation mit dem Forschungsdezernat wurden Möglichkeiten der Antragsstellung im Verbund vorgestellt und diskutiert. 16 WissenschaftlerInnen aus dem Profilbereich zugehörigen Arbeitsgruppen stellten sich und ihre Forschung gegenseitig vor. Im Anschluss gab es drei Anträge auf Anschubfinanzierung, die der Sprecherrat des Profilbereiches positiv bewertete.

-> Folien

-> Antrag AG Gallei / Hildebrandt

-> Antrag AG Slomski / Neubauer /Kniepkamp

-> Antrag AG Radetinac / Maune

PMP: Kick-off Workshop und Vorträge

Am 01. Juni 2016 organisierte der Profilbereich PMP im Rahmen eines Kick-off-workshops verschiedene Vorträge in der Weststadtbar Darmstadt. Die Professoren Ulrich Knaack und Jens Schneider hielten einen hochinteressanten gemeinsamen Vortrag über das Thema „Vom Material zum Produkt: Beispiele aus dem Bauwesen“ und die Wissenschaftler Dr. Sebastian Gramlich und Dr. Emanuel Ionescu referierten zu dem Thema „Escaping from a Vicious Cycle?“. Es folgten anregende wissenschaftliche Diskussionen zwischen den fast 60 eingeladenen TeilnehmerInnen.