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Moderne Architektur aus dem 3-D-Drucker

2018 hat der heute 33-Jährige Alamir Mohsen ein Startup-Unternehmen gegründet Photo: Astrid Ludwig
2018 hat der heute 33-Jährige Alamir Mohsen ein Startup-Unternehmen gegründet Photo: Astrid Ludwig

Doktorand der TU Darmstadt „Kultur-Kreativpiloten“-Preis ausgezeichnet

Fassaden müssen nicht gerade, eben und konventionell bleiben. Künftig sind kühn geschwungene, geometrisch anspruchsvolle Glasfassaden für Häuser, Büros oder Wohntürme mit Hilfe des 3-D-Druckers denkbar. Die gedruckten Fassadenknoten aus Metall, die TU-Doktorand Alamir Mohsen entwickelt hat, könnten die Architektur revolutionieren. Für die patentierte Erfindung hat der Fassadentechniker am Dienstag (12.11.) in Berlin den „Kultur-Kreativpiloten“- Preis der Bundesregierung erhalten. weiter

Gemeinsames Graduiertenkolleg der TU und des KIT startet

Co-Sprecher:Prof. Ralf Riedel Photo: Klaus Völker
Co-Sprecher:Prof. Ralf Riedel Photo: Klaus Völker

Extrem hitzebeständige neuartige Werkstoffverbunde

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein von der TU Darmstadt und dem Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) gemeinsam beantragtes neues Graduiertenkolleg (GRK) bewilligt. Die Forscherinnen und Forscher wollen dazu beitragen, den globalen Energieverbrauch deutlich zu drosseln. Das Graduiertenkolleg, das Mitte 2020 mit einer Laufzeit von viereinhalb Jahren startet, trägt den Titel „Werkstoffverbunde aus Verbundwerkstoffen für Anwendungen unter extremen Bedingungen“. mehr

Gezielte Störmanöver

Dr. Xufei Fang Photo: Klaus Völker
Dr. Xufei Fang Photo: Klaus Völker

Der Athene Young Investigator und Materialwissenschaftler Xufei Fang forscht an der Verbesserung von Keramiken und neuen Anwendungen.

Den Werkstoff Keramik neu erfinden, das haben sich die TU-Materialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zum Ziel gesetzt, die an dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Reinhart-Koselleck-Projekt forschen. Zum Team gehört Dr. Xufei Fang, den die Technische Universität als einen der neuen Athene Young Investigator ausgewählt hat. Seit April 2019 ist er nun Junior Gruppenleiter an der TU Darmstadt in der Keramik-Gruppe von Prof. Jürgen Rödel in dem von der DFG geförderten Koselleck-Projekt.

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3D-gedruckte Brücke auf der Lichtwiese

Brückenschlag vollbracht: Thilo Feucht und Maren Erven beglückwünschen sich auf der fertigen Brücke. Photo: Klaus Völker
Brückenschlag vollbracht: Thilo Feucht und Maren Erven beglückwünschen sich auf der fertigen Brücke. Photo: Klaus Völker

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Forschungsprojekts „AM Bridge 2019“ der TU Darmstadt revolutionieren den Stahlbau. Ihr Ziel: Eine 3D-gedruckte Brücke aus Stahl über fließendem Wasser. Das Demonstrationsprojekt auf dem Gelände des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften an der Lichtwiese ist nunmehr fertig gestellt.

Der Plan: Eine komplette Brücke über Wasser schweißen. Doch die Darmstädter wollten mehr: Statt einzelne Bauteile zu drucken, haben die Roboter die Brücke im Ganzen, vor Ort und über Wasser geschweißt. Mithilfe des Schweiß-Verfahren „CMT Cycle Step“ wurde die Idee realisiert. Das Besondere daran: Schweißpunkte können in beliebiger Größe hergestellt und präzise reproduziert werden.

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Nachwuchspreis „Curious Mind“ für Prof. Ulrike Kramm

Jun. Prof. Dr. Ulrike Kramm
Jun. Prof. Dr. Ulrike Kramm

Wir sind sehr stolz und gratulieren unserem Mitglied Prof. Ulrike Kramm zum Forscherpreis „Curious Mind“, den Merck mit dem Manager Magazin verleiht. Die Materialwissenschaftlerin und TU-Professorin Ulrike Kramm (40) erhielt die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Arbeiten in der Kategorie „Mobilität und Energie“.

Ulrike Kramm ist seit 2015 Inhaberin einer Brückenprofessur zwischen Chemie und Materialwissenschaften an der TU Darmstadt.

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Sensoren aus bioinspirierten Nanoporen

Professor Wolfgang Ensinger & Ivana Duznovic Photo@Katrin Binner
Professor Wolfgang Ensinger & Ivana Duznovic Photo@Katrin Binner

Interdisziplinäres Team ermöglicht gezielten Substanznachweis

Mediziner und Umweltanalytiker wünschen sich Mikrochips, die Substanzen direkt vor Ort messen. Wissenschaftler der TU Darmstadt haben ein auf Nanoporen basiertes System mit breitem Potential entwickelt und patentiert.

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Künstliche Knochen besser verstehen

Interdisziplinär zum Erfolg: Bianca Bertulat, Tom Engler, Anne Martin und Professor Matthias Oechsner (v.li.). Photo@Katrin Binner
Interdisziplinär zum Erfolg: Bianca Bertulat, Tom Engler, Anne Martin und Professor Matthias Oechsner (v.li.). Photo@Katrin Binner

Neue Prüfkammer ermöglicht Simulation der Vorgänge im Körper

Teams aus den Fachbereichen Maschinenbau und Biologie der TU Darmstadt beobachten das Wachstum von Zellen auf Knochenimplantaten. Für diesen Zweck haben sie eine spezielle Prüfkammer entwickelt, die manchen Tierversuch überflüssig machen soll.

Hüft- und Kniegelenke aus Titan, Wirbelkörper aus Kunststoff und andere Knochenimplantate haben schon viele Patienten von Schmerzen befreit. Manche Träger solcher Endoprothesen aber leiden unter Komplikationen, etwa wenn der künstliche Knochen nicht richtig einwächst. „Was nach der Implantation genau im Körper passiert, ist noch unklar“, sagt die Materialwissenschaftlerin Anne Martin vom Institut für Werkstoffkunde am Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt. Zusammen mit ihrem ehemaligen Kollegen Markus König und Forschenden aus dem Fachbereich Biologie um Bianca Bertulat hat sie ein Modellsystem entwickelt, das die ersten Tage nach dem Einsetzen eines Knochenimplantats simulieren soll.

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Womit werden wir morgen kühlen?

Prof. Dr. Oliver Gutfleisch, Fachgebiet Funktionale Materialien Photo@Katrin Binner
Prof. Dr. Oliver Gutfleisch, Fachgebiet Funktionale Materialien Photo@Katrin Binner

Wissenschaftler bewerten das Potenzial von Werkstoffen für die magnetische Kühlung.

Für das Jahr 2060 erwarten Zukunftsforscher einen Paradigmenwechsel beim globalen Energiekonsum: Erstmals wird die Menschheit dann mehr Energie zu Kühlzwecken aufwenden als für das Heizen. Die zunehmende Durchdringung unseres Alltags mit Kühlanwendungen hat einen stetig wachsenden ökologischen Fußabdruck zur Folge. Neue Verfahren wie die magnetische Kühlung könnten diese Belastung für Klima und Umwelt minimieren. Forscher der TU Darmstadt und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben die dafür heute in Frage kommenden Materialien näher auf ihre Eignung untersucht. Ergebnis ihrer Arbeit ist eine erste systematische Materialbibliothek mit wichtigen Kenngrößen, die sie jetzt in der Fachzeitschrift Advanced Energy Materials veröffentlicht haben.

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DFG-Förderung für Professor Jürgen Rödel

Professor Jürgen Rödel Photo@Claus Völker
Professor Jürgen Rödel Photo@Claus Völker

Materialwissenschaftler der TU Darmstadt wollen den Werkstoff Keramik neu erfinden. Dazu greifen sie in dessen atomare Struktur ein. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert dies im Rahmen eines hochdotierten Reinhart Koselleck-Projekts.

Bei Keramik denkt man an Geschirr oder scharfe Messer. Aus dem harten wie spröden Material lasse sich aber noch viel mehr herausholen als die schon bekannte riesige Auswahl etwa an Sensoren oder Kondensatoren, findet Professor Jürgen Rödel vom Fachgebiet für Nichtmetallisch-Anorganische Werkstoffe der TU Darmstadt.

Er sucht nach neuen Anwendungen der aus vielen winzigen Kristallen bestehenden Materialien (Polykristalle). Rödels Ansatz scheint zunächst paradox. Der Materialforscher will Keramiken verbessern, indem er ihren atomaren Aufbau stört. „Allerdings wollen wir das kontrolliert tun“, sagt er. Sein Team konzentriert sich auf eine Art von Kristall defekten, deren Herstellung für Metalle zwar trivial, für harte Keramiken bislang aber kaum denkbar schien.

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Forscher nutzen Maschinenelemente als Sensoren

Tobias Schirra (l.) & Georg Martin (r.). Photo@Karin Binner
Tobias Schirra (l.) & Georg Martin (r.). Photo@Karin Binner

Tobias Schirra, der auf Produktentwicklung und Maschinenelemente spezialisiert ist, hat zusammen mit seinem Fachbereichskollegen Georg Martin eineinhalb Jahre an einer Weiterentwicklung geforscht. Aus einem Standard-Wälzlager haben sie ein Sensorlager gemacht, mit dem sich unter anderem Lasten und Schmierfilmdicke messen lassen. Die Neuentwicklung soll helfen, „den Zeitpunkt der nächsten Wartung abzuschätzen oder wann das Bauteil ausgetauscht werden muss“, berichtet Schirra. Die Lebensdauer lässt sich so besser vorhersagen, Betriebsabläufe reibungsloser gestalten.

Eingebaut haben die TU-Forscher dabei keine zusätzlichen Messfühler, sondern sie verwenden die elektrischen Eigenschaften des Wälzlagers selbst als Sensor. „Wir halten quasi eine Art Spannungsmessgerät an die Lagerringe“, erklärt Tobias Schirra vereinfacht das Prinzip. Der Vorteil der TU-Technologie: „Andere, mit extra Sensoren ausgestattete Lager auf dem Markt benötigen mehr Platz. Unsere Entwicklung verbraucht dagegen nicht mehr Platz als ein herkömmliches Lager“, betont er.

Bei der Hannover Messe stellten die TU-Forscher ihre Technologie vor und knüpften Kontakte zu Unternehmen. Erste Reaktionen, berichten Schirra und Martin, waren bereits ermutigend. „Dank der Unterstützung des Pioneer Fund können wir uns jetzt auf die weitere Entwicklungsarbeit konzentrieren“, sagen sie. Die Förderung sichert eine Vollzeitstelle für die nächsten eineinhalb Jahre. Lesen Sie weiter

Die Hessische Staatsministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Kristina Sinemus besucht BAMP!

Prof. Schabel, Ministerin Kristina Sinemus, Prof. HansJürgen Prömel, Prof. Schneider u.a.
Prof. Schabel, Ministerin Kristina Sinemus, Prof. HansJürgen Prömel, Prof. Schneider u.a.

Die Hessische Staatsministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Prof. Kristina Sinemus besuchte zusammen mit verschiedenen Abgeordneten des Hessischen Landtages die TU Darmstadt um sich über das interdisziplinäre LOEWE-Projekt BAMP! zu informieren. Prof. Schabel, Prof. Schneider und Prof. Auslender gaben den interessierten Landtagsabgeordneten einen spannenden Überblick über das vom Land Hessen geförderte Schwerpunktprojekt BAMP! – Bauen mit Papier.

Der vom LOEWE-Programm des Landes Hessen geförderte Schwerpunkt soll langfristig dazu beitragen, die Vorteile des Werkstoffes Papier für das Bauwesen systematisch zu erschließen und Voraussetzungen für ein neues Wirtschaftsfeld mit einem international sichtbaren Schwerpunkt in Hessen zu etablieren und an den beteiligten Universitäten und Hochschulen langfristig zu verankern. BAMP

TU erfolgreich beim Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende

Wir freuen uns und gratulieren unserem Mitglied Prof. Jens Schneider und seinem Team:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gab heute die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ bekannt, darunter die TU mit ihrer Projektskizze DELTA. Ziel ist es, zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab zu erproben. Bundesweit prämierte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 20 Konsortien, die nun in den kommenden Monaten ihre Anträge auf Fördermittel stellen können. Das BMWi stellt dafür 100 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

Als Konsortialführer des Projekts DELTA beschäftigt sich Professor Jens Schneider vom Institut für Statik und Konstruktion der TU in enger Zusammenabeit mit dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) unter der Leitung von Professor Eberhard Abele mit energieoptimierten Quartieren mit dem Ziel, den Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß in Stadtquartieren zu reduzieren. Dazu werden in Darmstadt mehrere Quartierstypen, von Industrie über Gewerbe und Bildung bis hin zum Wohnen, mit Netzinfrastrukturen in den Bereichen Strom, Wärme, Gas, Kommunikation und Verkehr verknüpft, um so den Energiebedarf so weit wie möglich zu reduzieren und Energie effizient einzusetzen.

Am Ideenwettbewerb außerdem beteiligt waren von Seiten der TU das Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau, das Fachgebiet Elektrische Energieversorgung unter Einsatz Erneuerbarer Energien sowie das Dezernat Baumanagement und Technischer Betrieb. weiter

mho

Der Trick der Orchidee

Professor Stefan Schäfer demonstriert am Prototypen, wie der innovative Sonnenschutz funktioniert. Durch Auseinanderziehen des Stoffs entstehen Öffnungen, die Licht durchlassen.
Professor Stefan Schäfer demonstriert am Prototypen, wie der innovative Sonnenschutz funktioniert. Durch Auseinanderziehen des Stoffs entstehen Öffnungen, die Licht durchlassen.

TU-Wissenschaftler entwickeln innovativen Sonnenschutz mit textilen Gelenken

Wissenschaftler der TU Darmstadt haben einen innovativen, variablen Sonnenschutz entwickelt, der die Vorteile von Textilrollos und Jalousien vereint und gleichzeitig auch zur Lichtlenkung genutzt werden kann. Orchideenblüten lieferten das Vorbild für das neue System.

Am Anfang stand der Blick durchs Mikroskop. Marvin Kehl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Konstruktives Gestalten und Baukonstruktion am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU, studierte bestimmte Orchideenblüten und war fasziniert von den leichtgängigen und rückfedernden Gelenken der Blütenblätter. Wie könnte man diesen Effekt in das Bauwesen übertragen? Bald ergab sich eine Lösung: Das Prinzip lässt sich auf bestimmte Werkstoffe übertragen, zum Beispiel auf Stoff.

Am Ende vieler Tests und Versuche steht nun ein innovativer, variabler Sonnenschutz. Dafür wird eine Stofffläche im Lasercutting-Verfahren mit einem optimierten Muster aus kleinen, zueinander versetzten Kurven perforiert, die von der Form her an Zungen erinnern. Wird nun die gesamte Stoffbahn unter Zug genommen und gestreckt, klappen die so erzeugten „Gelenke“ auf, die Stoffzungen wölben sich dreidimensional nach einer Seite auf, und es entstehen gleichförmige Öffnungen. Die Größe der Öffnungen geht dabei mit der Höhe der Zugkraft einher. Sie lassen auch bei geschlossenem Sonnenschutzrollo genug Licht ins Zimmer, ohne dass es innen zu einer Blendung kommt. weiter

Wie aus Vierecken Rundungen werden

Aus Fertigteilen zusammengesetzte Ziegelschale. Bild: virtuaethic
Aus Fertigteilen zusammengesetzte Ziegelschale. Bild: virtuaethic

Forscher der TU Darmstadt entwickeln Schalentragwerke aus Ziegelfertigteilen

Gewölbekonstruktionen aus Ziegeln waren jahrhundertelang eine etablierte Methode, um große Räume und Spannweiten ohne Stützen zu überbrücken. Wegen des großen Aufwands bei der Herstellung wird auf diese Art von Tragwerken heute nicht mehr zurückgegriffen. Ein Forscherteam der TU Darmstadt hat nun ein Verfahren entwickelt, das eine kostengünstige Herstellung von mehrfach gekrümmten Ziegelschalen aus ebenen Fertigteilen ermöglicht.

Dünne tragende Konstruktionen nennt man Flächentragwerke. Sind diese zusätzlich gekrümmt, spricht man von Schalen. Schalentragwerke aus Ziegeln sind hoch belastbar, ästhetisch und können bei geringen Querschnitten große Spannweiten abdecken. Ihre Herstellung ist jedoch material- und personalintensiv, vor allem weil für den Bau eine Unterkonstruktion in Form eines vollflächigen sogenannten Lehrgerüsts erforderlich ist. Dieses gibt die Wölbung vor und kann erst nach der kompletten Fertigstellung entfernt werden, da Schalentragwerke aus Ziegeln erst mit dem letzten Stein voll tragfähig sind. Tragwerke dieser Art kommen daher praktisch nie zum Einsatz.

In einem Forschungsprojekt des Instituts für Konstruktives Gestalten und Baukonstruktion (KGBauko) am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU Darmstadt hat ein Team um Alexander Pick im Rahmen der Forschungsinitiative ZukunftBau untersucht, ob und wie sich Ziegelschalen doch wirtschaftlich herstellen lassen – etwa durch den Einsatz von Fertigteilen. Die Arbeiten dazu erfolgten zweistufig: zunächst digital am Computer, danach mit Ziegeln im Feldversuch. Der Entwurf und die Berechnungen der Ziegelschale wurden mit Hilfe eines Computermodells durchgeführt. Dafür wurde ein Prototyp von 15 Metern Länge und 11,5 Zentimetern Dicke mit mehrfach gekrümmter Geometrie als 3D-Modell am Computer entworfen. Dabei wurde bewusst eine komplexe, statisch und konstruktiv eher ungünstige Geometrie gewählt, um die Leistungsfähigkeit des Prinzips nachzuweisen. weiter lesen

FLAME auf dem Hessentag 2019 in Bad Hersfeld

Im LOEWE-Schwerpunkt FLAME wird erforscht, wie sich die Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Bild: Hans Braxmeier
Im LOEWE-Schwerpunkt FLAME wird erforscht, wie sich die Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Bild: Hans Braxmeier

Der diesjährige Hessentag findet vom 7. bis 16. Juni in Bad Hersfeld statt. Die TU Darmstadt ist mit LOEWE-Projekten am Stand von „Hessen schafft Wissen“ vertreten, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit dem Exzellenzprogramm LOEWE fördert das Land Hessen zukunftsweisende Forschungsvorhaben. FLAME wird vom 12.–13. Juni täglich von 10 bis 19 Uhr auf dem Hessentag 2019 vertreten sein.

Moderne Technologien sind ohne neue Materialien mit verbesserten oder gänzlich neuen Eigenschaften nicht denkbar. Um zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen, sollten diese Materialien auch eine Reduktion des Energie- und Rohstoffverbrauchs ermöglichen und unter Verwendung von umweltfreundlichen Herstellungsverfahren aus umweltverträglichen Bestandteilen zusammengesetzt sein. Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts FLAME (Fermi Level Engineering Anti- ferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren) werden bisher nicht genutzte Zusammenhänge zwischen der elektronischen Struktur eines Materials und dessen Eigenschaften verwendet, um antiferroelektrische Materialien herzustellen, die frei von giftigem Blei auskommen, ohne das bisher keine zufriedenstellenden Eigenschaften erreicht werden können. Flame

Weitere Informationen zum diesjährigen Hessentag und einen Überblick der LOEWE-Vorhaben finden Sie auf proLOEWE.de.

Materials Valley – PMP stellt sich vor

v. l. n. r. Prof. Oechsner/ A. Elsen/ Prof. Weidenkaff/ Prof. Riedel/ Prof. Biesalski/ A. Brumby
v. l. n. r. Prof. Oechsner/ A. Elsen/ Prof. Weidenkaff/ Prof. Riedel/ Prof. Biesalski/ A. Brumby

Anfang Juni 2019 hatte der Profilbereich PMP Gelegenheit sich dem anwesendem Fachpublikum aus Forschung, Wissenschaft und Industrie bei einer Veranstaltung des Vereins Materials Valley in den Räumen von Heraeus Holding GmbH in Hanau vorzustellen. PMP

Der Verein Materials Valley e.V. wurde im Frühjahr 2002 unter der Beteiligung von Industrieunternehmen, Hochschulen, Forschungsinstituten, Institutionen der Länder zur Förderung von Technologie und Wirtschaft und Privatpersonen gegründet. Ziel des Vereins ist die Profilierung der Region Rhein Main als High Tech- Standort für Materialforschung und Werkstofftechnologie. Dies beinhaltet den Ausbau von vorhandenen Wissensnetzen zu einem langfristig angelegten Forschungsverbundnetz zwischen den wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen der Region sowie zwischen Unter-nehmen als Grundlage für Kooperationen, gemeinsame Forschung und Entwicklung. VereinMV

Zuverlässigkeit von Bauteilen vorhersagen

Gebäudeanimationsbild „Center for Reliability Analytics“. Bild: mtp architekten / Frankfurt
Gebäudeanimationsbild „Center for Reliability Analytics“. Bild: mtp architekten / Frankfurt

Wissenschaftsrat empfiehlt Förderung eines neuen TU-Forschungsbaus

Die TU Darmstadt kann Vorbereitungen für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes auf dem Campus Lichtwiese treffen. Der Wissenschaftsrat hat in seiner Frühjahrssitzung die Förderung eines „Center for Reliability Analytics“ (CRA) mit Bundesmitteln empfohlen. Mit dem Komplex möchte die TU Darmstadt die Infrastruktur schaffen, um die Zuverlässigkeit von Bauteilen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg digital gestützt zu bewerten. Geplant ist, den Bau 2021 zu beginnen und bis Ende 2023 fertig zu stellen.

Ein maßgebliches Qualitätskriterium für Produkte im Maschinen- und Anlagenbau ist deren Zuverlässigkeit. Sie vorausschauend zu bewerten und das Design von Bauteilen danach auszurichten ist von zentraler Bedeutung. Digitale Methoden, Konzepte und Modelle spielen dabei eine zunehmende Rolle. Mit der Gründung des CRA soll nun an der TU Darmstadt die Infrastruktur für die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für eine digitale Zuverlässigkeitsbewertung von Bauteilen geschaffen werden. weiter

Zwei Auszeichnungen für Prof. Dr. Ralf Riedel

Prof. Ralf Riedel in China
Prof. Ralf Riedel in China

Prof. Dr. Ralf Riedel, Fachbereich Material- und Geowissenschaften, hat Anfang des Jahres zwei Auszeichnungen erhalten. Er erhielt den “High-Level Foreign Experts of Thousand-Talent” Award der Shaanxi Province in China. Der Preis ist mit 500.000 Chinesischen Yuan (rund 65.000 Euro) dotiert und wurde Riedel aufgrund seiner engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Northwestern Polytechnical University in Xi´an im Rahmen eines im Jahr 2017 gegründeten Gemeinschaftslabors, dem Joint International Research Laboratory of Ultrahigh Ceramic Matrix Composites, verliehen.

Zudem erhielt Riedel eine Gastprofessur an der Universität Tokyo im Rahmen des JSPS Invitational Fellowships for Research-Programms zur Durchführung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der elektronenmikroskopischen Untersuchung der Mikrostruktur und Festkörperstrukturen neuartiger Nitrid-basierter Materialien. Gastgeber an der Universität Tokyo ist Prof. Dr. Yuichi Ikuhara.

Professor Ralf Riedel leitet an der TU Darmstadt das Fachgebiet Disperse Feststoffe am Fachbereich Material- und Geowissenschaften.

Waschschlamm als alternativer Rohstoff

Granulate vor dem Brennprozess (links), Blähgranulate nach dem Brennprozess (rechts). Bild: Institut für Werkstoffe im Bauwesen/TU Darmstadt
Granulate vor dem Brennprozess (links), Blähgranulate nach dem Brennprozess (rechts). Bild: Institut für Werkstoffe im Bauwesen/TU Darmstadt

TU-Forscher entwickeln neuartiges Blähgranulat aus Abfallprodukten

Aus Abfallprodukten neue Materialien herstellen – an diesem vielversprechenden Ziel arbeiten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der TU Darmstadt. Sie untersuchen, wie sich aus Rückständen der Sand- oder Kiesproduktion Blähgranulate herstellen lassen. Für die so gewonnenen Materialien ergibt sich ein breites Einsatzfeld.

Sande und Kiese sind klassische Rohstoffe für die Bauproduktion, die im Tage- oder Nassabbau gewonnen werden. In Aufbereitungsanlagen werden sie gewaschen und nach Korngrößen klassiert. Dabei wird ein nicht direkt verwendbarer Feinstkornanteil als Suspension abgetrennt, der sogenannte Waschschlamm. Dieses Wasser-Feststoff-Gemisch, das auch Anteile an Tonteilchen enthält, bleibt im Abbaugebiet und wird nicht weiter genutzt.

„In Mitteleuropa fallen jedes Jahr schätzungsweise 50 Millionen Tonnen Waschschlamm an, dessen Rohstoffpotential bisher fast völlig brach liegt“, sagt Professor Eddie Koenders, Leiter des Instituts für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) der TU Darmstadt. Von den in Deutschland jährlich produzierten 15 Millionen Tonnen würden nur circa 0,7 Prozent genutzt.

Im Rahmen eines durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) geförderten Forschungsprojekts untersucht ein Team am WiB mögliche Produktionsverfahren und Zusammensetzungen für die Herstellung von Blähgranulaten aus dem bislang ungenutzten Waschschlamm. Blähgranulate sind feinporige, kugelförmige Gebilde mit Quarz- und Tonanteil

Wir konnten zeigen, dass getrockneter Waschschlamm für die Produktion leichter hochwertiger Blähgranulate genutzt werden kann“, erklärt Oliver Vogt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am WiB und Leiter des Forschungsprojektes. Dazu wird der getrocknete Waschschlamm je nach gewünschter Eigenschaft des Blähgranulates zum Beispiel durch Feinsieben weiter aufbereitet, mit Additiven gemischt und als Granulat gebrannt. Durch den Brennprozess blähen sich die Granulate aufgrund ihrer tonhaltigen Inhaltsstoffe auf und erreichen ein Vielfaches ihres Ausgangsvolumens. Das so entstandene leichte und poröse Material ist wegen seiner Zellstruktur und der chemisch-mineralogischen Zusammensetzung mineralisch, wasserfest, diffusionsdicht, säurebeständig, nicht brennbar und hitzebeständig. „Blähgranulate aus Waschschlamm besitzen ein ähnliches Anwendungsspektrum wie bereits am Markt verfügbare Produkte“, sagt Koenders. Sie seien insbesondere mit den hochwertigen, vergleichsweise kostenintensiven Blähglasgranulaten und Schaumgläsern vergleichbar.

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Sechs Meter lange Brücke aus Papier / Studierende konstruieren und bauen

Bild: Klaus Völker
Bild: Klaus Völker

In der Halle im Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften ist die Anspannung zu spüren. Demnächst wird eine eigens konstruierte Brücke aus Papiermaterialien im Botanischen Garten aufgebaut. Vor der Endmontage haben die Master-Studentinnen und -Studenten der Studiengänge Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen (Fachrichtung Bau) noch einiges zu tun und zu besprechen.

Sechs Meter lang und etwa 150 Kilogramm schwer wird die Papierbrücke des Interdisziplinären Projekts Bau und Umwelt (IPBU) der TU Darmstadt sein und die Last von drei Personen tragen können. Die Idee, mit Studierenden eine Papierbrücke zu planen und konstruieren, stammt von Professor Jörg Lange (Fachgebiet Stahlbau). Ein Platz für das fertige Bauwerk ist – in Absprache mit Stefan Schneckenburger, Direktor des Botanischen Gartens– bereits gefunden. Die Brücke wird auf dem Grüngelände über den Darmbach führen.

Derzeit ist Endspurt angesagt: „Wir benötigen noch mehr Klebstoff, um die Brückenelemente aus Wellpappe und Papierrohrprofilen miteinander zu verbinden“, meldet die Projekt-Gruppe Vorfertigung. Die Aufbau-Gruppe plant bereits den Transport und die Endmontage. Gerade in der letzten Projekt-Phase sind die Gruppen gefordert, die sich mit der Fertigung und dem Aufbau der Brücke beschäftigen.

„Die IPBU-Projekte finden zu Beginn des Master-Studiums statt. Meistens sind die Projekte theoretisch, manchmal praktisch wie in diesem Semester“, sagt Professor Lange. Zusammen mit seinen Kollegen Professor Ulrich Knaack (Fachgebiet Fassadentechnik) und Professor Jens Schneider (Fachgebiet Statik) bietet er das IBPU-Projekt Papierbrücke im Wintersemester 2018/19 an.

Sechs Meter lange Brücke aus Papier

Ulrike Kramm erhält den Preis der Adolf Messer Stiftung

Bild: Gregor Rynkowski
Bild: Gregor Rynkowski

Ulrike Kramm erhält den Preis der Adolf Messer Stiftung

Es muss nicht immer Platin sein

Ulrike Kramm, seit März 2015 Juniorprofessorin an der TU Darmstadt, entwickelt edelmetallfreie Katalysatoren für Energieanwendungen. Sie sind der Natur nachempfunden und ähneln dem roten Blutfarbstoff. Für ihre Forschung hat sie den mit 50.000 Euro dotierten diesjährigen Preis der Adolf Messer Stiftung erhalten.

Auch manch grüne Technologie ist noch verbesserungswürdig: In vielen energierelevanten Anwendungen wie der Niedertemperatur-Brennstoffzelle oder Elektrolyseuren stecken Katalysatoren aus Edelmetallen. Diese sind „nicht nur knapp und teuer, sondern werden häufig auch unter bedenklichen Bedingungen abgebaut“, betont Ulrike Kramm, Juniorprofessorin in den Fachbereichen Chemie sowie Material- und Geowissenschaften der TU Darmstadt.

Die Auszeichnung

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis der Adolf Messer Stiftung wird jährlich verliehen. Er fördert die Forschung und Lehre von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an der TU Darmstadt. Gewürdigt werden herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Presseschau: HR-Beitrag zu Bauen mit Papier

Presseschau: HR-Beitrag zu Bauen mit Papier

Der Hessische Rundfunk hat Professor Ariel Auslender und Fabian Luttropp, Fachgebiet Plastisches Gestalten am Fachbereich Architektur, sowie Professor Samuel Schabel, Fachgebiet Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik am Fachbereich Maschinenbau, bei ihrer Forschung zum Werkstoff Papier als Baumaterial über die Schulter geschaut. Herausgekommen ist ein informativer Beitrag, der zeigt, was mit Papier alles möglich ist. Bamp!

Der vom LOEWE-Programm des Landes Hessen geförderte Schwerpunkt „BAMP! – Bauen mit Papier“ an der TU Darmstadt soll langfristig dazu beitragen, die Vorteile des Werkstoffes Papier für das Bauwesen systematisch zu erschließen und Voraussetzungen für ein neues Wirtschaftsfeld mit einem international sichtbaren Schwerpunkt in Hessen zu etablieren und an den beteiligten Universitäten und Hochschulen langfristig zu verankern. bjb

Professor Helmut F. Schlaak erhält VDE-Ehrenring

Für seine weltweit anerkannten Leistungen auf den Gebieten der Mikrosystemtechnik, der Mikromechatronik sowie der Mikro- und Nanotechnik verlieh der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. etit-Professor Helmut F. Schlaak den VDE-Ehrenring. Die feierliche Übergabe fand im Rahmen des VDE Kongress „Tec Summit“ in Berlin statt.

Seit 1999 forscht und lehrt Helmut F. Schlaak an der TU Darmstadt, wo er das Fachgebiet Mikrotechnik und Elektromechanische Systeme leitet. Der VDE würdigte insbesondere seine Forschungsergebnisse zu Silizium-Mikrorelais und zu dielektrischen Elastomerwandlern, mit denen der Darmstädter Professor in herausragender Weise zum wissenschaftlichen und technischen Fortschritt beigetragen hat.

Mit seiner höchsten Auszeichnung für Verdienst in Forschung und Entwicklung ehrt der VDE weltweit anerkannte Ingenieurwissenschaftler. Der Ehrenring wird alle zwei Jahre verliehen. Helmut F. Schlaak reiht sich mit der Auszeichnung in eine Folge namhafter Forscher ein: Erstmals wurde der Ehrenring 1958 an Hans Busch verliehen. Ihm folgten weitere Wegbereiter der Elektro- und Informationstechnik wie Hans Piloty, Winfried Oppelt, Konrad Zuse oder Gerhard Sessler. sas/pg

Thermag 2018 – International conference on caloric cooling

Thermag 2018 – International conference on caloric cooling

Thermag VIII took place in Darmstadt and was organized by the functional materials group.

267 experts from 24 different countries visited the conference to exchange their recent research results and discuss the future of the field. The topics covered in the conference were extended for the first time from magnetocaloric refrigeration at room temperature to cover all the different caloric effects that are able to provide cooling at different temperatures.

The next Thermag conference will be held 2020 in College Park (Maryland), USA.

BE-AM | Symposium For Additive Manufacturing In Building 2018

Photo: Xtreee, Paris
Photo: Xtreee, Paris

Prof. Ulrich Knaack (FB 13) and Prof. Oliver Tessmann (FB 15) invited for the fourth time the international experts from the area of the additive manufacturing to the University of Technology of Darmstadt. The speakers introduced their research in the field of architecture and civil engineering. About 80 visitors pursued the presentations on the 12th of October in the Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus in Darmstadt.

WE-Heraeus-Seminar on ‘Materials Development for Automotive Propulsion’

Photo: Dr. Christina Birkel
Photo: Dr. Christina Birkel

Ulrike Kramm, Christina Birkel and Bai-Xiang Xu organized the 680th WE-Heraeus-Seminar on ‘Materials Development for Automotive Propulsion’ that took place in Bad Honnef from Oct 14th to Oct 17th 2018. About 60 scientists with physics, materials science, chemistry and engineering background came together to talk about materials challenges in battery, catalysis and syn-fuel research. Particularly unusual was the large number of female scientists that accounted for > 50 % of the participants, which was realized by providing flexible child care options.

The overall seminar was financed by the WE-Heraeus foundation that also offered great support for the organisation of the meeting. During the seminar, a discussion table was sponsored by the PMP profile area with the focus on career perspectives, work life balance and similarities/differences in scientific careers in- or outside Germany.

WE-Heraeus-Seminar on ‘Materials Development for Automotive Propulsion’

Photo: Dr. Christina Birkel
Photo: Dr. Christina Birkel

Ulrike Kramm, Christina Birkel and Bai-Xiang Xu organized the 680th WE-Heraeus-Seminar on ‘Materials Development for Automotive Propulsion’ that took place in Bad Honnef from Oct 14th to Oct 17th 2018. About 60 scientists with physics, materials science, chemistry and engineering background came together to talk about materials challenges in battery, catalysis and syn-fuel research. Particularly unusual was the large number of female scientists that accounted for > 50 % of the participants, which was realized by providing flexible child care options.

The overall seminar was financed by the WE-Heraeus foundation that also offered great support for the organisation of the meeting. During the seminar, a discussion table was sponsored by the PMP profile area with the focus on career perspectives, work life balance and similarities/differences in scientific careers in- or outside Germany.

PMP-Mitglieder erfolgreich bei DFG-Anträgen zu „Funktionalen Papieren“: DFG fördert Paketantrag (PAK 962) sowie Einzelanträge mit ca. 3 Millionen Euro über drei Jahre.

Prof. Dr. Markus Biesalski
Prof. Dr. Markus Biesalski

Die DFG fördert das Forschungspaket „Geometrische und Chemische Struktur funktionaler Papiere“, in dem 7 Teilprojekte gemeinsam Grundlagenforschung zu Funktionalen Papieren in den nächsten 3 Jahren ausführen. Darüber hinaus fördert die DFG für den gleichen Zeitraum weitere 5 Einzelprojekte, die sich dem gleichen Themenbereich zuwenden. Die 11 Forscher an der TU Darmstadt, unterstützt durch 2 Kollegen aus Freiburg und aus Grenoble haben sich jetzt zu einem Verbund zusammengeschlossen, um langfristig Papierforschung vom Materialverständnis zur Produktinnovation voranzutreiben.

In den Teilprojekten des Verbunds, in dem 14 Doktoranden und 2 Postdoktoranden arbeiten werden wird als übergeordnetes Ziel skalenübergreifen-des Wissen generiert, um das bisher weitgehend ungenutzte Potential von Papier als Funktionsmaterial weitreichend zu erforschen. Dabei werden die Teilprojekte sich folgenden Kernfragen zuwenden:

• Wie lässt sich eine Hochorientierung der Fasern im Papier einstellen und lässt sich eine Orientierung der Fasern im Weiteren auch durch externe Stimuli schalten?

• Wie wirken sich Faserorientierung und Funktionalisierung auf mechanische Eigenschaften von Papier aus und wie verhalten sich funktionalisierte Papiervliese in Gegenwart von Flüssigkeiten?

• Lassen sich Polymere als funktionale Module so in die Porenstruktur einbringen, dass sie Pa-pieren elastisch-verformbare Eigenschaften verleihen, chemisch stabile Papiervliese zugänglich sind oder nach Umwandlung auch thermisch stabilisierte, Papier abgeleitete Materialien resultieren?

• Lässt sich die Funktionalisierung von Papierfasern mit Polymeren skalenübergreifend mittels Modellsystemen besser verstehen?

• Welche Designprinzipien müssen bei der Polymermodifikation von Papieren und bei einer ther-mischen Umwandlung beachtet werden, um die zuvor genannten Eigenschaften zu erhalten?

• Lassen sich bei experimentellen Arbeiten durch theoretische Modelle solche Designprinzipien begleiten und im Idealfall voraussagbar machen?

Aus PMP nehmen an dieser Initiative folgende Wissenschaftler als PI teil:

Markus Biesalski (Sprecher), Hans-Joachim Kleebe, Regine von Klitzing (Cosprecherin), Ralf Riedel, und Bai-Xiang Xu.

LOEWE Schwerpunkt „FLAME – Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren

Prof. Andreas Klein
Prof. Andreas Klein

Funktionsmaterialien für Energiespeicher

Im neuen LOEWE Schwerpunkt „FLAME – Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren“ wird erforscht, wie sich die Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Koordinator ist Professor Andreas Klein. Zwölf Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Material- und Geowissenschaften, Chemie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik werden Funktionswerkstoffe etwa für Kondensatoren mit hoher Energie- und Leistungsdichte entwickeln. Diese ermöglichen eine effizientere Wandlung und Übertragung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Elektromobilität. Das Projekt wird begleitet von Unternehmen aus der Funktionskeramik und der Elektrotechnik sowie von der Tongji-Universität in Shanghai, einer der Partneruniversitäten der TU Darmstadt.

Der auf andere Materialien und Anwendungsbereiche übertragbare Forschungsansatz basiert darauf, optimierte elektronische Strukturen einzustellen („Fermi Level Engineering“), die mit Computersimulationen vorhergesagt und experimentell verwirklicht werden. Das ermöglicht eine zielgenaue Einstellung der Eigenschaften bei verkürzten Entwicklungszeiten.

Nukleare Photonik und schaltbare Funktionsmaterialien – diese Forschungsthemen werden zwei neue LOEWE-Schwerpunkte an der TU Darmstadt ab 2019 intensiv bearbeiten. Beide Schwerpunkte werden jeweils mit 4,65 Millionen Euro gefördert; die Laufzeit beträgt vier Jahre. Dies gab Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein heute im Rahmen der Förderentscheidungen für die 11. Staffel des LOEWE-Programms (Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) bekannt.

Das Projekt „FOXON“ von Dr. Leopoldo Molina-Luna wird mit einem ERC Starting Grant über 1,8 Mio. Euro gefördert

Dr. Leopoldo Molina-Luna. Bild: Holger Menzel
Dr. Leopoldo Molina-Luna. Bild: Holger Menzel

Wir freuen uns und gratulieren Dr. Leopoldo Molina-Luna aus der Gruppe Geomaterialwissenschaft (Angewandte Mineralogie) von Prof. Kleebe zur Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC).

Drei Forschungsprojekte an der TU Darmstadt werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) als exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung mit ERC Starting Grants gefördert. Insgesamt fließen rund 5,2 Millionen Euro an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Das Projekt „FOXON“ von Dr. Leopoldo Molina-Luna beschäftigt sich mit der Transmissionselektronenmikroskopie (TEM). Diese hat in den letzten zwanzig Jahren einen rasanten Fortschritt gemacht. Aberrationskorrektoren, die auf Forschungen des früheren Darmstädter Physikprofessors Harald Rose zurückgehen, drückten die räumliche Auflösung bis auf 50 Pikometer (pm). Elektronenkanonen mit hoher Helligkeit, verbesserte Energieauflösung des Elektronenenergieverlustes (EEL) und hocheffiziente energiedispersive Röntgendetektoren ermöglichen die 2D-Abbildung von Zusammensetzungen und chemischen Bindungsinformationen. „FOXON“ führt diese Entwicklungen fort.

Ziel ist die Anwendung einer operando TEM-Methode, um die Korrelation von elektrischem Verhalten, Struktur und chemischer Zusammensetzung von oxidbasierten Funktionsmaterialien simultan unter einem angelegten elektrischen Feld zu untersuchen. Pixel- und ultraschnelle Elektronen-Detektoren ermöglichen dabei die Erfassung eines Beugungsmusters für jeden Abtastpunkt und den Zugriff auf Informationen, die weit über die Möglichkeiten der Standard-STEM-Detektoren hinausgehen. Ständig steigende Rechenleistung und die Entwicklung von Werkzeugen zur effizienten Simulation von TEM-Experimenten sowie die ab-initio-Berechnung von Materialeigenschaften verbessern die Modellierung und Interpretation von TEM-Daten. Der nächste Schritt besteht darin, Reize wie elektrische Spannung und Temperatur in-situ auf ein funktionales Gerät anzuwenden und strukturelle und chemische Veränderungen mit höchstmöglicher Auflösung zu beobachten.

ERC Starting Grants

LOEWE-Zentrum: Aufforderung für Vollantrag – „Reliability Analytics“

Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner. Bild: Claus Völker
Prof. Dr.-Ing. Matthias Oechsner. Bild: Claus Völker

Wir gratulieren unserem Mitglied Professor Matthias Oechsner zur Aufforderung einen LOEWE-Vollantrag zu stellen: „Reliability Analytics

Die Grundfrage lautet: „Wie können Digitalisierung und 3D-Druck zum Erhalt der Leistungsfähigkeit des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus beitragen?“ Die Federführung und Koordination obliegt Professor Matthias Oechsner (TU Darmstadt), mitbeteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, für Graphische Datenverarbeitung IGD, die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS (Hanau) sowie die Frankfurt University of Applied Sciences.

Die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft wird maßgeblich vom Maschinen- und Anlagenbau geprägt. Die Qualität der Produkte zeichnet sich besonders durch Zuverlässigkeit aus. „Durch die Digitalisierung sowie den 3D-Druck sieht sich diese bedeutungsvolle Branche künftig mit zentralen Herausforderungen konfrontiert, die einschneidende Veränderungen in der Entwicklung, Fertigung und Nutzung von Maschinen und Anlagen mit sich bringen werden“, so Professor Oechsner. Übergeordnetes Ziel von „Reliability Analytics“ ist die Gestaltung der Transformation des Maschinenbaus in eine zunehmend digitale Welt.

In einem interdisziplinären Verbund der Fachbereiche Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Materialwissenschaften, Mathematik, Bau- und Umweltwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften entwickeln Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt mit ihren Partnern auf Basis digitaler Prozesse und 3D-Druckverfahren innovative Methoden und Prozesse für eine effiziente und nachhaltige Produktentwicklung, eine zukunftsweisende Zuverlässigkeitsvorhersage sowie für eine Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten des Maschinen- und Anlagenbaus.

Einladung: Workshop Kritikalität & Substitution @TUDa am 24.09.2018

Der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Kritikalität & Substitution @TUDa am 24.09.2018 ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema kritischer Rohstoffe sowie an Forschung zur Substitution in der Kette vom Element über Material, Prozess, Produkt bis zum Ausbringen in die Umwelt bzw. Recycling arbeiten oder an diesem Thema Interesse haben, sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus allen Fachgebieten der TU Darmstadt.

Ziel dieser ganztägigen Veranstaltung soll die Vernetzung bestehender Aktivitäten auf dem Gebiet Kritikalität & Substitution sein. Darüber hinaus sollen gemeinsame Themen identifiziert werden als Plattform zur Ausarbeitung von Verbundanträgen, diese auch in Kooperation mit der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS in Hanau/Alzenau.

Anmeldungen erbeten bis zum 24. August an Crook@materials.tu-darmstadt.de

Wiederwahl bzw. Neuwahlen Sprecher und Sprecherrat

Photo: Andreas Kelm
Photo: Andreas Kelm

Wir gratulieren Prof. Ralf Riedel zur Wiederwahl als Sprecher des PMP für weitere zwei Jahre. Gleichzeitig wurde auf der Vollversammlung am 14. Februar 2018 der Sprecherrat wiedergewählt. Hinzu kommen Prof. von Klitzing und Prof. Preu. Es wurden gewählt:

- Sprecher: Prof. Riedel (FB 11)

- Stellvertretende Sprecher: Prof. Biesalski (FB 7) & Prof. Groche (FB 16)

- Mitglieder im Sprecherrat: Prof. Albert (FB 7), Prof. Gutfleisch (FB 11), Prof. Preu (FB 18), Prof. von Klitzing (FB 5) & Prof. Jens Schneider (FB 13)

Zurzeit keine News.

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin am Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung.

Dr. Christina Birkel/ Bild: Photostudio Hirch
Dr. Christina Birkel/ Bild: Photostudio Hirch

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin am Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie der TU Darmstadt, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung, der mit 80.000 Euro dotiert ist. Birkel wird die Mittel für das Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ verwenden.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Dr. Christina Birkel, Nachwuchsgruppenleiterin im Fachbereich Chemie, Eduard-Zintl-Institut für Anorganische und Physikalische Chemie, erhält einen Exploration Grant der Boehringer Ingelheim Stiftung. Der Exploration Grant ist mit 80.000 Euro dotiert. Dr. Birkel wird die Mittel für das Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ verwenden.

Im Rahmen des Projekts von Dr. Christina Birkel wird der Großteil der bewilligten 80.000 Euro für die Finanzierung eines Postdoktoranden verwendet. Dieser wird ein Jahr lang an der Synthese eisenhaltiger Carbide – Kohlenstoff-basierter anorganischer Substanzen – arbeiten. Die Zielverbindungen gehören zu der Familie der so genannten MAX-Phasen, von denen bereits mehr als 70 Vertreter – jedoch bisher keine eisenhaltigen – synthetisiert wurden. Die möglichen Mitglieder dieser Materialklasse mit den chemischen Zusammensetzungen Fe2AlC und Fe2SiC versprechen sehr spannende magnetische Eigenschaften.

Im Projekt „Wet chemical synthesis of nanoscale and magnetic ternary carbides“ sollen diese über nasschemische Syntheserouten nanoskalig (im Milliardstel-Meter-Bereich) das erste Mal hergestellt werden. Magnetische Nanopartikel finden in diversen biomedizinischen Bereichen Anwendung, wie z.B. bei der gezielten Arzneimittelabgabe und der Magnetresonanztomographie. Neben den magnetischen Eigenschaften stehen daher außerdem die Biokompatibilität und Stabilität im Fokus; in diesen Bereichen können die genannten Carbid-Nanopartikel von großem Vorteil sein. Dadurch berührt das Projekt wichtige Bereiche aus der Chemie, den Lebens- und Materialwissenschaften.

Mit dem Exploration Grant ermöglicht es die Boehringer Ingelheim Stiftung herausragenden Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforschern aus Biologie, Chemie und Medizin, neue Ideen zu bearbeiten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden.

Birkel-ExplorationGrant2017

Professorin Yu erhält den Alexander von Humboldt-Fellowship for Experienced Researcher

We congratulate Prof. Dr. Zhaoju Yu from Xiamen University, China. She received the Alexander von Humboldt-Fellowship for Experienced Researcher. Prof. Yu will stay in the Dispersive Solid Group of the Materials Science Department from July 1, 2017- June 30, 2018. Her research interest is devoted to single-source-precursor route towards carbon nanophase containing SiCN ceramic nanocomposites with multifunctional electromagnetic properties.

Das Terahertz-Spektrum voll ausschöpfen – 1,5 Millionen Euro des Europäischen Forschungsrats fließen an die TU Darmstadt

Wir freuen uns über die Förderung unseres Mitgliedes Juniorprofessor Sascha Preu:

Der Europäische Forschungsrat (ERC) bewertet das Projekt von Sascha Preu, Juniorprofessor für Terahertz-Systemtechnik an der TU Darmstadt, als exzellente und innovative Grundlagen- und Pionierforschung. Der Lohn: Der 36-jährige Wissenschaftler erhält einen „ERC Starting Grant“, eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre.

https://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/einzelansicht_175872.de.jsp

Coole Forschung 2,5 Millionen Euro EU-Förderung für Materialwissenschaftler der TU Darmstadt

Wir freuen uns über die Förderung unseres Mitgliedes Professor Oliver Gutfleisch:

Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Professor Oliver Gutfleisch mit einem „ERC Advanced Grant“ aus und fördert ihn über einen Zeitraum von fünf Jahren mit 2,5 Millionen Euro. Damit wird die herausragende Forschung an der TU Darmstadt zur Substitution kritischer Roh- und Werkstoffe für Energietechnologien gewürdigt.

https://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/einzelansicht_176384.de.jsp

Ringvorlesung BAUEN MIT PAPIER – VOM MATERIAL BIS ZUR GESTALTUNG VON PAPIER-BAUWERKEN erfolgreich im Sommersemester 2017 angelaufen

Flyer BAMP!
Flyer BAMP!

Das Loewe-Projekt BAMP! – Bauen mit Papier ist seit dem 1. Januar 2017 ein vom Land Hessen geförderter Forschungsschwerpunkt an der TU Darmstadt. Er beschäftigt sich in einem interdisziplinären Ansatz mit der Entwicklung von Grundlagen zum Einsatz von Papier als Baumaterial.

Papier ist kostengünstig herstellbar, besteht überwiegend aus nachwachsendem Rohstoff, bietet bezogen auf das Eigengewicht sehr gute Festigkeitseigenschaften und ist verhältnismäßig einfach chemisch zu funktionalisieren. Für Anwendungen wie Fassadenelemente mit hoher Wärmedämmwirkung oder als Schalenstrukturelemente fehlen heutigen Produkten jedoch die dreidimensionale Verformbarkeit, die Witterungs- und Langzeitbeständigkeit und andere Eigenschaften.

Ziel von BAMP! ist es, die noch vorhandenen Defizite bezüglich der Grundlagen zu eliminieren, Synergien aus den beteiligten Disziplinen zu nutzen und eine systematische Entwicklungsmethodik entlang der Materialverarbeitungskette zu erarbeiten. Dafür sind neue Gestaltungsansätze erforderlich, bekannte Materialeigenschaften sind auf die neuen Erfordernisse hin anzupassen. Auch die Fertigungstechnik muss weiter entwickelt werden.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung nehmen wir Sie mit in aktuelle Forschungsansätze und bieten eine einzigartige Möglichkeit, einen Produktentstehungsprozess näher kennen zulernen und mitzugestalten.

Workshop AF@TU DA

Flyer Additive Fertigung
Flyer Additive Fertigung

Der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Additive Fertigung“ AF@TU DA ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema Additive Fertigung arbeiten oder interessiert sind,

sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus den Bereichen Material- und Geowissenschaften, Bauingenieurwissenschaften, Architektur, Chemie, Elektrotechnik, Mathematik und Maschinenbau.

Ziel dieser Veranstaltung soll die Vernetzung bestehender Aktivitäten auf dem Gebiet der Additiven Fertigung sein. Darüber hinaus sollen gemeinsame Themen identifiziert werden als Plattform zur Ausarbeitung eines Verbundantrages.

Termin:

28.02 und 02.03.2017, jeweils von 9-13:00 Uhr

Ort: L2|01 Raum 77, Alarich-Weiss-Straße 2, 64287 Darmstadt

Bei Anmeldung erbitten wir um Vorbereitung einer 1minütigen Präsentation zur Vorstellung Ihres Arbeitsgebietes mittels ppt/Poster/Demonstrator.

der Profilbereich „Vom Material zur Produktinnovation“ PMP lädt Sie herzlich zum Workshop Additive Fertigung“ AF@TU DA ein.

Angesprochen sind alle Kolleginnen und Kollegen, die jetzt schon am Thema Additive Fertigung arbeiten oder interessiert sind,

sowohl Mitglieder aus der Professorenschaft, als auch PostDocs aus den Bereichen Material- und Geowissenschaften, Bauingenieurwissenschaften, Architektur, Chemie, Elektrotechnik, Mathematik und Maschinenbau.

ISAF/ECAPD/PFM Konferenz 21.-25. August 2016 in Darmstadt

Mit Unterstützung des Profilbereiches PMP fand vom 21.-25. August 2016 die ISAF/ECAPD/PFM Conference an der TU Darmstadt statt. Ca. 450 WissenschaftlerInnen tauschten sich über fünf Tage zu den Themen Fundamentals of Ferroelectrics and Related Materials, Processing of Ferroelectric Crystals, Ceramics, Thick and Thin Films, Characterization & Properties of Ferroelectrics und Applications of Ferroelectrics, Piezoelectrics and Related Materials aus. Schirmherren waren Prof. Rödel von der TU Darmstadt und Prof. Webber von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.

PMP-Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen

Am 29. Juni 2016 organisierte der Profilbereich PMP einen Nachwuchsworkshop zum Thema Verbundforschung. In Kooperation mit dem Forschungsdezernat wurden Möglichkeiten der Antragsstellung im Verbund vorgestellt und diskutiert. 16 WissenschaftlerInnen aus dem Profilbereich zugehörigen Arbeitsgruppen stellten sich und ihre Forschung gegenseitig vor. Im Anschluss gab es drei Anträge auf Anschubfinanzierung, die der Sprecherrat des Profilbereiches positiv bewertete.

-> Folien

-> Antrag AG Gallei / Hildebrandt

-> Antrag AG Slomski / Neubauer /Kniepkamp

-> Antrag AG Radetinac / Maune

PMP: Kick-off Workshop und Vorträge

Am 01. Juni 2016 organisierte der Profilbereich PMP im Rahmen eines Kick-off-workshops verschiedene Vorträge in der Weststadtbar Darmstadt. Die Professoren Ulrich Knaack und Jens Schneider hielten einen hochinteressanten gemeinsamen Vortrag über das Thema „Vom Material zum Produkt: Beispiele aus dem Bauwesen“ und die Wissenschaftler Dr. Sebastian Gramlich und Dr. Emanuel Ionescu referierten zu dem Thema „Escaping from a Vicious Cycle?“. Es folgten anregende wissenschaftliche Diskussionen zwischen den fast 60 eingeladenen TeilnehmerInnen.