Forschung im Profilbereich

Der Weg von einer Entdeckung/Erfindung als Ergebnis der Grundlagenforschung zu einem kommerziellen Produkt oder Verfahren ist langwierig und führt nur in bestimmten Fällen und unter bestimmten Umständen effektiv zum kommerziellen Erfolg. Der Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in Produktinnovationen stellt daher einen komplizierten, sequentiellen Prozess, die sogenannte "Innovationskette", dar.

Bild: Profilbereich PMP

Ziel des Profilbereichs ist es, den Einfluss und die Faktoren für den erfolgreichen Transfer von Materialentdeckungen in eine Produktinnovation zu identifizieren und zu analysieren. Neue Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte zeigen, dass die Innovationskette als ein nichtlinearer, interaktiver und systemischer Prozess betrachtet werden muss, der eine intensive Kommunikation und Kooperation zwischen verschiedenen Disziplinen von der Naturwissenschaft bis zum Ingenieurwesen erfordert. Der Profilbereich basiert daher auf einer detaillierten Analyse von Wertschöpfungs- und Innovationsketten.

Der Forschungsschwerpunkt des Profilbereichs reicht von der Zuverlässigkeitsanalyse über die Materialkritik und -substitution bis hin zu neuartigen Produktinnovationen im Zusammenhang mit papierbasierten Materialien.

Gegenwärtig werden drei Hauptlinien der zukünftigen Forschung durch eine Reihe von Initiativen verfolgt. Sie folgen der aktuellen Leitidee des Profilbereichs, die Materialwissenschaft eng mit den Ingenieurwissenschaften zu verknüpfen, verfolgen aber auch neue Forschungsrichtungen zur Gestaltung „kognitiver“ Materialien und Komponenten: